Was ist SEPA?

Der Einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA) ist eine Zahlungsintegrationsinitiative der EU (Europäische Union), die Euro-Banküberweisungen und -Lastschriften vereinfachen soll. SEPA besteht aus den 28 EU-Mitgliedstaaten, den vier Mitgliedern der EFTA (Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz), Monaco und San Marino.


Dieser Leitfaden zielt darauf ab, einen Überblick über SEPA und die Hintergründe des SEPA - Lastschriftverfahrens zu geben, um Händlern dabei zu helfen zu verstehen, welche Auswirkungen SEPA auf ihr Unternehmen hat.

Was ist SEPA?

SEPA oder der Einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum ist eine Zahlungsintegrationsinitiative der EU (Europäische Union), deren Ziel es ist, Euro-Banküberweisungen und -Lastschriften innerhalb Europas so einfach zu machen wie den Inlandszahlungsverkehr.

Um dies zu erreichen, hat der Europäische Zahlungsverkehrsausschuss (European Payments Council oder EPC) drei SEPA-Zahlungsverfahren erstellt — diese formen eine Zusammenstellung von "Regeln, Praktiken und Standards" für die Verwendung der SEPA-Zahlungsinstrumente im Interbankengeschäft.

Die drei SEPA-Zahlungsverfahren sind:

  • das SEPA-Überweisungsverfahren,
  • das SEPA(-Basis)-Lastschriftverfahren,
  • das SEPA-Firmen-Lastschriftverfahren.

SEPA besteht aus 28 EU-Mitgliedstaaten, vier EFTA-Mitgliedern (Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz), Monaco und San Marino. Weitere Informationen zu den SEPA-Ländern und -Gebieten finden Sie in unserer SEPA-Länderliste.

Hintergründe zur SEPA-Lastschrift

Vor der Einführung von SEPA in 2014 hatten Händler Schwierigkeiten, Euro-Zahlungen aus anderen SEPA-Ländern einzuziehen. Aufgrund der unterschiedlichen Systeme erforderten diese Zahlungen oft unterschiedliche Formate und Datenelemente. Der Empfang dieser Zahlungen war oft teuer und zeitaufwendig.

Das SEPA-Lastschriftverfahren zielt darauf ab, die fragmentierten nationalen Märkte für Euro-Zahlungen in einem einzigen Inlandsmarkt zu vereinen. Dies ermöglicht Kunden Euro-Zahlungen in ganz Europa so einfach und sicher zu erledigen, wie Zahlungen im Inland.

Das SEPA-Lastschriftverfahren legt eine Menge von Regeln und Prozessen für alle Euro-Lastschriften fest. Infolgedessen wird nicht mehr länger zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Euro-Lastschriften unterschieden. Es gelten die gleichen Standards, Zeitrahmen und Prozesse für alle SEPA-Länder.

Das hat folgende Auswirkungen:

  • Verbesserung des Cashflow, indem man es Händlern ermöglicht zu wissen, wann genau Euro-Zahlungen aus einem SEPA-Land eingehen.
  • Kostensenkung durch Eliminierung der Ausgaben, die mit dem Einziehen von Euro-Zahlungen aus anderen SEPA-Ländern verbunden sind.
  • Erleichterung des Zugangs zu neuen Märkten, indem es günstiger und einfacher wird, Euro-Zahlungen aus ganz Europa zu sammeln.

GoCardless und das SEPA-Lastschriftverfahren

GoCardless ist bereits SEPA-konform und erlaubt es in Deutschland ansässigen Händlern, Zahlungen aus der gesamten Eurozone einzuziehen. Wir werden bald den Bereich, aus dem wir Zahlungen einziehen, um alle SEPA-Länder außerhalb der Eurozone vergrößern.

Um mehr über den SEPA-Lastschrifteinzug zu erfahren oder bei Interesse an GoCardless, besuchen Sie unsere GoCardless Webseite.

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