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Das Lastschriftverfahren: Wie funktioniert Zahlung per Lastschrift?

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Zuletzt bearbeitetApr. 2022Lesezeit 2 min.

Was ist eine Lastschrift?

Das sogenannte Lastschriftverfahren ist eine beliebte Zahlungsmöglichkeit beim Online-Einkauf. Tätigt ein Kunde eine Bestellung, so gibt er seine Kontodaten ein und ermächtigt den Händler dadurch, die Bestellsumme von dessen Konto einzuziehen. Die Abbuchung erfolgt dann automatisch, der Kunde muss nichts weiter tun. Außerdem sind Lastschriften bei wiederkehrenden Zahlungen, wie beispielsweise monatlichen Fixkosten oder Abonnements, sehr praktisch, da mit der automatischen Abbuchung von Folgelastschriften die manuelle Anweisung der Transaktion entfällt.

Das Lastschriftverfahren: Vor- und Nachteile

Der Kauf auf Lastschrift ist für beide Seiten ein unkompliziertes, schnelles und sicheres Verfahren, weswegen es bei Empfängern sowie Absendern sehr beliebt ist. Sowohl bei Einmallastschriften als auch bei wiederkehrenden Zahlungen gibt es dabei verschiedene Vor- und Nachteile.

Beim Lastschriftverfahren im Online-Shop, das meist nur eine Einmallastschrift ist, können die Kontodaten des Kunden auf Wunsch gespeichert werden, was Folgebestellungen vereinfacht und beschleunigt. Viele Kunden schätzen diesen Komfort. Der Händler muss in diesem Fall nicht in Vorleistung gehen. Dennoch kann es sein, dass das Konto des Kunden nicht ausreichend gedeckt ist und die Abbuchung zurückkommt, wodurch dem Händler Kosten entstehen. Hat er die Ware bereits losgeschickt, kommen Aufwand und Folgekosten auf ihn zu. Zudem kann der Kunde die Abbuchung zurückgehen lassen, selbst, wenn das Konto ausreichend gedeckt ist; auch hier entstehen Kosten in Form des sogenannten Rücklastschriftentgelts.

Ähnliche Risiken ergeben sich bei einem regelmäßigen Lastschriftverfahren; auch hier kann eine unzureichende Deckung Kosten verursachen.

Das SEPA-Lastschriftverfahren

Seit 2014 ist das SEPA-Lastschriftverfahren in der EU sowie in Island, Norwegen, Liechtenstein, der Schweiz, Monaco und San Marino eingeführt. Die für den Kunden relevanteste Umstellung ist dabei die Änderung der Bankkennungen. Kontonummern und Bankleitzahlen wurden durch die IBAN und den BIC ersetzt.

Die IBAN ist die internationale Kontonummer („International Bank Account Number“), die sich aus einem zweistelligen Ländercode, einer zweistelligen Prüfnummer sowie einer bis zu 30 Stellen langen Nummer, die sich meist aus der früheren Bankleitzahl und Kontonummer ergibt, zusammensetzt.

Der BIC („Bank Identifier Code“) besteht aus einem vierstelligen, von der Bank selbstgewählten Code, einem zweistelligen Ländercode, einem zweistelligen Ortscode und einem optionalen, dreistelligen Filialcode.

Die Einführung des SEPA-Lastschriftverfahrens sollte die Bestellung per Lastschrift vereinheitlichen und vereinfachen. So ist beispielsweise ein einheitlicher Text für das SEPA-Mandat zu verwenden. Jedes SEPA-Mandat bekommt eine Mandatsreferenz; zudem brauchen Firmen, die SEPA-Lastschriften einziehen möchten, eine Gläubiger-Identifikationsnummer.

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Verschiedene Arten von Lastschriftverfahren

In ihrem Kern unterscheiden sich verschiedene Arten von Lastschriftverfahren eigentlich nicht. Wesentliche Unterschiede zeigen sich nur in der Häufigkeit der Abbuchung sowie der Einfachheit einer Rückbuchung, die unter bestimmten Umständen nicht so einfach möglich ist. Für gewöhnlich sind für den Normalverbraucher nur die Einmallastschrift sowie die Erst- und Folgelastschrift relevant.

Die SEPA-Basislastschrift

Mit einer Basislastschrift kann ein Zahlungsempfänger Geld vom Konto des Schuldners abbuchen lassen. Dies passiert beispielsweise bei Online-Käufen, der Zahlung von Miete und Nebenkosten, Verträgen, Abonnements etc. Sie findet entweder unter Privatleuten oder zwischen einem Händler und einem Kunden statt (B2C). Man unterscheidet zwischen:

  • Einmallastschrift: Diese Form besteht häufig, wenn in einem Online-Shop per Lastschrift bezahlt wird. Der Kunde ermächtigt den Händler zum einmaligen Einzug der Gesamtsumme des Einkaufs.

  • Erstlastschrift und Folgelastschrift: Beispielsweise bei Abonnements oder der Abbuchung von monatlichen Mobilfunkkosten findet man oft Erst- und Folgelastschriften. Diese können gleichbleibend sein oder in ihrer Höhe variieren.

Die SEPA-Firmenlastschrift

Bei der Firmenlastschrift, die im Gegensatz zu den anderen Verfahren ein Abbuchungsauftrag und keine Einzugsermächtigung ist, hat der Zahlungsempfänger die Erlaubnis, bestimmte Beträge vom Konto des Zahlungssenders abzubuchen. Wie der Name es verrät, wird dieses Lastschriftverfahren von Firmen zu Firmen (B2B) verwendet. Die Rückbuchung ist in diesen Fällen nicht so einfach möglich.

GoCardless ist ein Spezialist für den Online SEPA-Lastschrifteinzug, der die Einrichtung des SEPA-Lastschriftverfahrens in ihrem Namen durchführt.

Unsere Preisgestaltung ist einfach und transparent. Es gibt keine Einrichtungsgebühren oder andere versteckte Kosten.

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