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Was bedeutet NFC und wie funktioniert sie?

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Zuletzt bearbeitetNov. 2021Lesezeit 2 min.

Das Akronym „NFC“ steht für den englischen Begriff „Near Field Communication“. Auf Deutsch bedeutet das „Nahfeldkommunikation“. NFC ist eine Form der kontaktlosen Bezahlung in Geschäften, ohne Unterschrift oder Eingabe der PIN. Im anglo-amerikanischen Raum ist diese Zahlungsmethode bereits seit einigen Jahren gängig: In Großbritannien wurden die ersten Bankkarten mit NFC-Funktion im Jahr 2007 eingeführt. Auch in Deutschland wird die kontakt- und bargeldlose Form der Bezahlung immer beliebter. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie NFC funktioniert.

Wie funktioniert NFC?

Bei der Near Field Communication werden Daten zwischen zwei Einheiten kontaktlos übermittelt. Das können zum Beispiel Kartenlesegeräte, Bankkarten oder Smartphones sein. Für die NFC müssen beide Geräte sogenannte NFC-Tags besitzen.

Doch was sind NFC-Tags?

NFC-Tags sind kleine Chips, die die Übertragung von Informationen möglich machen. Dabei bedienen sie sich an der RFID-Technologie. Diese findet man zum Beispiel an Kleidung in Kaufhäusern. Sie sind die kleinen Plastik-Warensicherungen, die einen Alarm auslösen, wenn sie nicht entfernt wurden. Vereinfacht ausgedrückt sendet ein RFID-Teilchen per Antenne ein Signal an das EAS-System, das sich am Ladenausgang befindet, und übermittelt Daten. Ähnliches passiert bei der NFC.

Wo findet man NFC?

Am verbreitetsten ist NFC als Zahlungsoption im Geschäft. Diese funktioniert mit einem Kartenlesegerät und einem Gegenpol, der einen NFC-Chip enthalten muss. Das kann eine Bankkarte oder ein Smartphone sein. Für letzteres muss eine App wie Apple Pay oder Google Pay installiert sein, die eine mobile Bezahlung möglich macht. Bei kleinen Beträgen von bis zu 25 Euro kann der Kunde dann mit NFC bezahlen. Dazu muss er nur seine Bankkarte oder sein Smartphone in die Nähe des Kartenlesegeräts halten, die Bezahlung erfolgt dann automatisch. Natürlich ist es auch möglich, die Bankkarte weiterhin klassisch durch Einstecken und PIN-Eingabe zu verwenden.

Theoretisch kann ein Datenaustausch per NFC auch zwischen zwei Mobiltelefonen stattfinden – auch, wenn die Übertragungsgeschwindigkeit mit 424 KByte/s dafür eigentlich zu gering ist. Dieser Datenaustausch ist der Bluetooth-Funktion ähnlich. Die einzige Voraussetzung ist, dass beide Handys einen NFC-Chip haben. Die Telefone müssen nah aneinandergehalten werden, damit die Übertragung stattfinden kann. Kontaktdaten lassen sich so beispielsweise sekundenschnell austauschen, für Fotos und Videos ist die Geschwindigkeit etwas zu langsam.

Relativ neu ist die Informationsübermittlung per NFC-Tags in der Printwerbung. Dafür werden Tags z.B. in Werbeplakate eingesetzt. Wird ein Smartphone in die Nähe des Tags gehalten, werden Informationen wie Websites oder Kalendereinträge automatisch geöffnet.

Wie sicher ist Bezahlen per NFC?

Der Abstand zwischen dem Kartenlesegerät und der Bankkarte bzw. des Smartphones sollte maximal vier Zentimeter betragen, damit die NFC funktioniert. Zudem ist die Bezahlung blitzschnell abgewickelt. Somit ist es für Betrüger äußerst schwierig, sensible Daten abzugreifen. Außerdem entfällt die Eingabe der PIN, sodass auch diese nicht abgeschaut werden kann.

Des Weiteren ist die Bezahlung per NFC nur für Beträge bis zu 25 Euro möglich. Sollten Sie doch mal Ihre Karte verlieren und es erst verspätet merken, ist das Risiko relativ gering, dass Kriminelle mit Ihrer Karte Einkäufe in hohen Summen getätigt haben. Für zusätzliche Sicherheit können Sie Ihre Bankkarte in eine spezielle Hülle legen, die die NFC-Funktion hemmt.

Im internationalen Raum ist die kontaktlose Bezahlung bereits fest etabliert. Auch in Deutschland ist sie immer weiter auf dem Vormarsch. So werden kleinere Einkäufe schneller erledigt – und wer per Smartphone bezahlt, braucht nicht mal mehr ans Portemonnaie denken.

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