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SEPA-Überweisung: Kosten in der Übersicht

Im Zuge der Globalisierung kaufen Verbraucher Produkte nicht mehr nur in Deutschland, sondern verstärkt auch europaweit. Auch im Ausland gelegene Ferienwohnungen oder Hotels werden gern über die entsprechenden Websites im Zielland gebucht. Die 2014 eingeführte SEPA-Überweisung macht den Kaufvorgang in mehr als 30 europäischen Ländern dabei erheblich leichter. Per Online-Banking, am Selbstbedienungsschalter oder mittels eines Überweisungsformulars können SEPA-Überweisungen ganz leicht angewiesen werden. Doch sind diese innerhalb Deutschlands kostenlos? Und was kostet eine SEPA-Überweisung ins Ausland? In diesem Artikel erfahren Sie es.

Was brauche ich für eine SEPA-Überweisung?

Hierbei kommt es darauf an, ob Sie eine Überweisung senden oder eine andere Partei per Lastschriftmandat dazu ermächtigen, Zahlungen von Ihrem Konto abzubuchen (auch „Push- und Pull-Zahlungen“ genannt).

Haben Sie z. B. eine Dienstleistung in Anspruch genommen und möchten eine Rechnung per SEPA-Überweisung begleichen, so benötigen Sie lediglich den Namen, die IBAN und den BIC des Zahlungsempfängers. Diese Angaben sollten auf der Rechnung enthalten sein, egal ob Sie diese in Papierform oder elektronisch erhalten haben.

Bei Lastschriftverfahren muss ein gültiges Lastschriftmandat vorliegen. Dieses berechtigt den Zahlungsempfänger zur Abbuchung des festgelegten Betrages in bestimmten Intervallen und weist das entsprechende Kreditinstitut gleichzeitig an, diesen Vorgang zu autorisieren.

SEPA-Überweisung: Kosten auf Sender- und Empfängerseite

Für diesen Artikel schauen wir uns die Push-Zahlung an, bei der die zahlungspflichtige Seite die Überweisung selbst tätigt. Die erste Frage, die sich stellt, ist natürlich, ob eine SEPA-Überweisung kostenlos ist. Tatsächlich fallen bei SEPA-Überweisungen meist keine Kosten an – sowohl innerhalb eines Landes als auch länderübergreifend. Allerdings müssen dafür ein paar Voraussetzungen gegeben sein.

Zunächst müssen sowohl der Zahlungspflichtige als auch der Empfänger ein Konto bei einer Bank in der Europäischen Union oder im Europäischen Wirtschaftsraum haben. Dabei ist es gleich, ob die Parteien Privatpersonen oder Firmen sind. Wird ein Überweisungsträger nicht richtig ausgefüllt, bspw. durch vergessene Angaben oder Zahlendreher, so können Banken für dadurch anfallende Verwaltungskosten Gebühren erheben. Dies gilt sowohl bei Papier-Dokumenten als auch Online-Formularen.

Für alle anderen möglichen Gebühren kommt es darauf an, ob die Überweisung im Inland geschieht oder ins Ausland geht bzw. vom Ausland kommt.

Was kostet eine SEPA-Überweisung innerhalb Deutschlands?

Bei SEPA-Zahlungen innerhalb Deutschlands spielt der zu sendende Betrag eine wichtige Rolle. Überschreitet die Überweisung eine Höhe von 50.000 Euro, so kann die gewöhnliche SEPA-Überweisung nicht mehr genutzt werden und es fallen zusätzliche Gebühren an.

Zusammen mit den eingangs erwähnten Gebührenfallen sind dies die einzigen Bereiche, in denen bei einer innerdeutschen SEPA-Überweisung Kosten anfallen können.

Was kostet eine SEPA-Überweisung ins Ausland?

Überweisungen ab einer Höhe von 12.500 Euro, die ins Ausland gehen oder aus dem Ausland kommen, müssen bei der Deutschen Bundesbank gemeldet werden. Das gilt auch, wenn sich der Gegenwert der Fremdwährung auf diese Summe beläuft. Die Meldung ist kostenfrei, kann aber ein Ordnungsgeld mit sich bringen, wenn sie vernachlässigt wird.

Ob und wann Gebühren anfallen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wird die Überweisung nicht in Euro getätigt, so werden beispielsweise Gebühren erhoben. Das kann sowohl auf zahlungspflichtiger als auch auf Empfängerseite passieren. Der Grund dafür sind die Fremdwährungsgebühren, bei der die Bank Gebühren für den Ankauf oder Verkauf berechnen kann. Auch der Wechselkurs kann eine entscheidende Rolle spielen.

Tätigen Sie eine Überweisung in ein Land, das nicht im SEPA-Raum liegt, werden die sogenannten SWIFT-Gebühren fällig. Je nach Kreditinstitut unterscheidet sich die Höhe des prozentual berechneten Betrages. In der Regel sind die Gebühren vorher einsehbar, sodass keine bösen Überraschungen warten.

Tatsächlich können Sie in vielen Fällen festlegen, wer die Kosten der Auslandsüberweisung übernimmt. Dabei kann entweder eine Seite die vollen Gebühren tragen oder die Kosten können geteilt werden. Letzteres bedeutet, dass jede Partei die entsprechenden Zahlungen auf ihrer Seite übernimmt. 

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