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Wie lange dauert eine SEPA-Überweisung?

Zahlungen per Überweisung oder Lastschrift gehören zu den am häufigsten verwendeten Zahlungsmethoden. Seit der Einführung des SEPA-Abkommens geht das nun auch im europäischen Raum wesentlich einfacher: Mit IBAN und BIC sind Überweisungen zwischen mehr als 30 Ländern möglich. Muss der Betrag zu einer bestimmten Frist auf dem Konto des Zahlungsempfängers eingehen, so sollten Sie die nationale und internationale Dauer von SEPA-Überweisungen beachten. Aber wie lange braucht eine SEPA-Überweisung und welche Unterschiede gibt es im In- und Ausland? All das erfahren Sie in diesem Artikel.

Wie lange dauert eine SEPA-Überweisung im Inland?

Die Dauer von elektronischen und Online-Überweisungen innerhalb Deutschlands ist gesetzlich festgelegt und beläuft sich auf maximal einen Bankarbeitstag. Dabei ist zu beachten, dass Wochenenden und bundesweite Feiertage nicht als Bankarbeitstage gelten und es somit zu leichten Verzögerungen kommen kann. Überweisungen, die in Papierform angewiesen werden, dürfen laut Gesetzesgeber zwei Bankarbeitstage brauchen.

Dazu kommt, dass jede Bank einen eigenen Annahmeschluss für SEPA-Überweisungen hat. Dieser wird individuell festgelegt und kann in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen nachgelesen oder bei der Filiale direkt erfragt werden. Überweisungen jeglicher Art, die nach dem Annahmeschluss in Auftrag gegeben werden – ob elektronisch oder auf Papier –, verschieben sich entsprechend um einen Bankarbeitstag.

Sind im Überweisungsträger Fehler enthalten, beispielsweise Zahlendreher oder fehlende Angaben, so werden nicht nur Gebühren fällig, sondern das Verfahren kann sich auch um einige Tage verzögern. Außerdem kann der Vorgang in Verzug geraten, wenn das Tageslimit für Überweisungen des Zahlungspflichtigen bereits überschritten ist.

Wie lange dauert eine SEPA-Überweisung ins Ausland?

Möchten Sie eine SEPA-Überweisung auf ein Konto in der EU bzw. im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) tätigen, so beeinflussen verschiedene Faktoren die Dauer des Vorgangs.

Bei Überweisungen in Euro ist eine Dauer von einem Bankarbeitstag geläufig; handelt es sich allerdings um eine Fremdwährung kann es bis zu vier Bankarbeitstage dauern. Die Dauer ist in diesen Fällen nicht gesetzlich vorgegeben. Bei besonders ungewöhnlichen Währungen und/oder Konten in Nicht-EU-Staaten kann das Geld sogar zehn bis 14 Tage auf Reisen sein. Zusätzlich spielen auch hier der Annahmeschluss sowie mögliche Verzögerungen durch Fehler im Überweisungsträger eine Rolle.

Können SEPA-Überweisungen schneller getätigt werden?

Haben Sie es einmal eilig und möchten die reguläre Bearbeitungsdauer nicht abwarten, so gibt es Möglichkeiten, eine schnellere SEPA-Überweisung anzuweisen.

Für Überweisungen innerhalb Deutschlands stehen Ihnen dabei zwei Verfahren zur Verfügung: die Blitzüberweisung und die Echtzeit-Überweisung. Dabei können Sie am Schalter Ihrer Filiale oder im Online-Banking einen Antrag stellen, mit dem der Betrag in wenigen Stunden oder sogar in Sekundenschnelle auf dem Empfängerkonto eingeht. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Banken beider Parteien diese Services anbieten. Für beide Verfahren fallen jeweils Gebühren an, die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen einsehbar sind oder in einer Filiale erfragt werden können.

Für SEPA-Überweisungen ins EU- bzw. EWR-Ausland sind Blitzüberweisungen nur dann machbar, wenn sie in Euro getätigt werden. Echtzeit-Überweisungen sind aktuell in 15 der am SEPA-Zahlungsraum beteiligten Länder möglich.

Was tun, wenn sich die Überweisung verzögert?

Zu Verzögerungen kann es aus den oben genannten Gründen kommen. Ist das Geld nicht innerhalb des erwarteten Zeitraums auf dem Empfängerkonto eingegangen, so sollte sich der Sender zunächst an seine Bank wenden. Außerdem hilft es, die Überweisungsdaten noch einmal zu kontrollieren; dafür sollten Sie den Überweisungsträger in jedem Fall aufbewahren. Hilft dies nicht bei der Feststellung der Ursache, kann auch der Zahlungsempfänger bei seiner Bank nachfragen.

Stellt sich dabei heraus, dass das Geld tatsächlich auf einem falschen Konto eingegangen ist, so kann die Bank die Überweisung in der Regel zurückbuchen. Hier ist allerdings die Zeit entscheidend, da es Widerrufsfristen gibt. Sind alle Voraussetzungen von beiden Seiten aus erfüllt und die Überweisung verzögert sich trotzdem, so kann der Sender für jeden Tag, der verstreicht, Zinsen berechnen.

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