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Alles zum SWIFT-Zahlungsverkehr

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Zuletzt bearbeitetApr. 2022Lesezeit 1 min.

Seitdem die Bankleitzahl durch den SWIFT-Code (auch als BIC bekannt) ersetzt wurde, sind internationale Zahlungen wesentlich einfacher geworden. SWIFT ist ein Akronym für die Organisation „Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication”. Die Gesellschaft für weltweite Finanztelekommunikation führt das internationale BIC-Verzeichnis und gibt es heraus. Lesen Sie in diesem Artikel mehr über die Organisation, die das Kommunikationsnetz zwischen 11.000 Banken abwickelt und wie dieses funktioniert.

Welche Rolle spielt die Organisation?

Die SWIFT wurde 1973 gegründet und hat ihren Hauptsitz im belgischen Örtchen La Hulpe. Sie stellt das Kommunikationsnetz zur Verfügung, über das Nachrichten zwischen mehr als 11.000 Banken in über 200 Ländern vermittelt werden. Damit ist sie für die technische Infrastruktur im Hintergrund zuständig. Den tatsächlichen Zahlungsverkehr, wie Verbuchungen, Verrechnungen und Abwicklungen, steuert sie jedoch nicht. Diese Vorgänge erfolgen über separate Zahlungsverkehrssysteme.

Die von SWIFT entwickelten SWIFT-Codes bzw. BICs haben sich als internationaler Standard durchgesetzt. Mit ihrer Hilfe werden Geldtransfers weltweit sicher und schnell abgewickelt, die Daten werden automatisiert übermittelt. 

Was ist eine SWIFT-Zahlung?

Eine SWIFT-Zahlung ist eine Überweisung ins Ausland, die mit von SWIFT entwickelten Angaben getätigt wird. Dabei ist der Begriff etwas irreführend, da die Organisation den Zahlungsablauf selbst nicht abwickelt. Im SWIFT-Zahlungsverkehr ist sie lediglich für die Übermittlung der Daten zuständig, wie beispielsweise des SWIFT-Codes, mit dem sich Banken weltweit eindeutig identifizieren lassen. Über 40 Millionen solcher Übermittlungen finden täglich über das SWIFT-Netzwerk statt.

SWIFT-Zahlung: Ablauf

Um eine SWIFT-Zahlung zu tätigen, benötigen Sie die IBAN und den SWIFT-Code des Zahlungsempfängers. Handelt es sich um eines der über 30 Länder des SEPA-Raumes, ist sogar nur die IBAN nötig. Trotzdem kann es hilfreich sein, den entsprechenden SWIFT-Code bzw. BIC zur Hand zu haben, um auch diese Angabe überprüfen zu können. Bei einer SWIFT-Zahlung dauert es im Schnitt etwa zwei bis fünf Werktage, bis das Geld auf dem Empfängerkonto angekommen ist.

Im außereuropäischen SWIFT-Zahlungsverkehr fallen Gebühren an, die nicht einheitlich geregelt sind. Sie setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, wie der Höhe des Überweisungsbetrages, der Währung, der Bankgebühren und ob es sich beispielsweise um einen Eilauftrag handelt.

Außerdem können eventuelle Einschränkungen auftreten, wenn es sich um eine SWIFT-Zahlung in bestimmte Länder außerhalb des SEPA-Raumes handelt. So sind beispielsweise einige amerikanische Banken nicht an das SWIFT-Netz angeschlossen. Zahlungen in Renminbi, die Währung der Volksrepublik China, unterliegen den Bestimmungen der People‘s Bank of China.

Die Gesellschaft für weltweite Finanztelekommunikation hat den internationalen Zahlungsverkehr maßgeblich beeinflusst. Dank der Standardisierung von Kontoinformationen können Überweisungen und Lastschriften einfacher und schneller erledigt werden – und das fast über den ganzen Globus hinweg.

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