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4 wichtige Dinge, die Sie bei der Wahl einer Zahlungsmethode beachten sollten

IEs mag den Anschein haben, dass die Auswahl von Zahlungsmethoden, die Kunden angeboten werden sollen, eine einfache Entscheidung für Unternehmen ist. Doch allein die Erfassung von Umsätzen und der richtige Mix aus verschiedenen Zahlungsmethoden kann sich positiv auf die Unternehmensleistung, den Betriebsablauf und das Kaufverhalten der Kunden auswirken. 

Die Optimierung von Zahlungsmethoden kann Cashflow-Probleme verringern, indem Zahlungen schneller eingezogen werden, die in das Unternehmenswachstum investiert werden können. Zudem kann der Zeitaufwand für manuelle Abgleiche reduziert werden und Ausgaben können, durch die Minimierung der Kundenakquisitionskosten, gesenkt werden. 

Es stehen verschiedene Zahlungsmethoden zur Verfügung, daher lohnt es sich für Unternehmen, zu prüfen, ob ihre bestehenden Optionen bereits die maximale Wirkung erzielen. 

Gesamtkosten

Die Kosten für die Nutzung verschiedener Zahlungsmethoden sollten ganz oben auf der Agenda von Unternehmen stehen, die ihre Optionen prüfen. 

Das Einziehen von Zahlungen ist immer mit Kosten verbunden. Dieser Faktor sollte zwar nicht isoliert betrachtet werden, aber die Reduzierung dieser Kosten hilft Unternehmen, höhere Bruttomargen zu erzielen. Bezahlmethoden mit geringeren laufenden Kosten minimieren die Umsatzerlöse. 

Da die Bruttogewinnmarge ein wesentlicher Indikator für die langfristige Lebensfähigkeit eines Unternehmens ist, kann eine Erhöhung dieser Marge durch eine Reduzierung der Kosten für Zahlungsmethoden ein guter Indikator für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens sein.

Zwar ist die Zahl der Unternehmen, die Kreditkarten als Zahlungsmittel akzeptieren, in Europa doppelt so hoch im Vergleich zu Unternehmen, die Lastschriftverfahren akzeptieren (23 %), doch sind die Kartengebühren in der Regel deutlich höher.

Kredit- und Debitkarten kosten Unternehmen zwischen 1,5 % und 5 % pro Transaktion. Die Kosten für Bankabbuchungen sind mit etwa 1 % deutlich niedriger. 

Die Einsparungen, die sich ergeben, wenn Kunden von der Kreditkarte zum Lastschriftverfahren wechseln, können bei wiederkehrenden Zahlungen beträchtlich sein und sind besonders für Unternehmen mit einer relativ niedrigen Bruttogewinnspanne von Bedeutung. 

Die Gesamtkosten gehen über die Transaktionsgebühren hinaus. Das Lastschriftverfahren senkt diese Kosten, indem es den Verwaltungs- und Ressourcenaufwand für den Abgleich der Zahlungen mit der Buchhaltungssoftware und die manuelle Analyse der Transaktionen durch den Export in Tabellenkalkulationen reduziert. Diese Zeitersparnis ist vor allem für Unternehmen relevant, die wiederkehrende Zahlungen einziehen und durchschnittlich 20 Mitarbeiter nur für den manuellen Abgleich der Zahlungen beschäftigen. 

Das Lastschriftverfahren ist eine Pull-basierte Zahlungsmethode und reduziert so die Zeit für die Verfolgung von Zahlungen drastisch. Pull-Zahlungsmethoden geben Unternehmen mehr Kontrolle darüber, wann Zahlungen eingezogen werden. Ein weiterer Vorteil dieser Art des Zahlungseinzugs ist, dass der Cashflow verbessert wird, da die Gelder in der Regel früher eingehen als bei anderen Zahlungsarten. Dies gibt Unternehmen die Möglichkeit, langfristige und zukunftsorientierte Wachstumsinvestitionen zu tätigen.

Auch aktuelle Untersuchungen unterstützen das Lastschriftverfahren als kosteneffiziente Zahlungsmethode für das Einziehen und die Verwaltung von wiederkehrenden Zahlungen. Die Studie zeigt, dass Unternehmen, die GoCardless nutzen, im Durchschnitt 56 % weniger pro Transaktion zahlen als sie es bei anderen Zahlungsarten ohne GoCardless tun (einschließlich Kredit- und Debitkarten).

Es gibt noch weitere wichtige Faktoren, die bei der Auswahl der Zahlungsmethoden zu berücksichtigen sind: beispielsweise die Kosten für die Kundenakquise, für das erneute Einziehen fehlgeschlagener Zahlungen und Kundenabwanderungen.

Zahlungspräferenz

Kunden gewöhnen sich zunehmend an das Konzept der wiederkehrenden Zahlungen. Noch vor einigen Jahren fielen wiederkehrende Zahlungen ausschließlich bei Haushaltsrechnungen an.

Der Aufstieg von wichtigen Streaming-Plattformen wie Spotify und Netflix führte jedoch dazu, dass sich Kunden daran gewöhnt haben, wiederkehrende Zahlungen für eine Vielzahl von Dienstleistungen zu verwenden. Infolgedessen ist das Lastschriftverfahren heute die bevorzugte Zahlungsart der deutschen Verbraucher für alle Arten von wiederkehrenden Zahlungen (d. h. Haushaltsrechnungen, digitale Abonnements und Ratenzahlungen).

Auf dem Weg zu einer vollständig digitalisierten Wirtschaft mussten sich Unternehmen daran gewöhnen, Abonnementdienste einzubinden, um Cloud-Tools in den Bereichen Buchhaltung, CRM, Webhosting und virtuelle Speichermöglichkeiten anzubieten. Dies hat dazu geführt, dass das Lastschriftverfahren zur bevorzugten Zahlungsmethode für Unternehmen geworden ist. 44 % der Unternehmen gaben an, dass das Lastschriftverfahren ihre bevorzugte Zahlungsmethode für B2B-Online-Abonnements ist. Ähnlich wie bei Kunden sind Kredit- und Debitkarten mit 34 % die zweitbeliebteste Methode für Unternehmen, um für Online-Abonnements zu bezahlen. 

Obwohl Kredit- und Debitkarten, im Vergleich zu anderen Zahlungsmethoden, immer noch zu den beliebtesten Zahlungsmethoden gehören, stehen britische Unternehmen Karten kritisch gegenüber. Gerade in Großbritannien sind Kredit- und Debitkarten unbeliebter als in anderen Märkten. 

Da der Verkaufszeitraum für B2B-Online-Abonnements besonders lang sein kann, sollten Unternehmen unbedingt Zahlungspräferenzen berücksichtigen, da dies dazu beitragen kann, Leads in zahlende Kunden umzuwandeln.  

Unfreiwillige Kundenabwanderung und fehlgeschlagene Zahlungen

Um die betriebliche Effizienz und das Unternehmenskapital zu verbessern, müssen Unternehmen auch das Risiko von Zahlungsausfällen berücksichtigen. Die Behebung damit verbundener Probleme nimmt wertvolle Zeit in Anspruch und birgt das Risiko, dass Unternehmen überhaupt nicht bezahlt werden. Leider sind fehlgeschlagene Zahlungen bei Kreditkartenzahlungen besonders häufig. 

Dies geschieht, weil sie leicht verloren gehen, gestohlen werden oder ihr Verfallsdatum erreicht haben. Fehlgeschlagene Zahlungen verursachen auch Unannehmlichkeiten für die Kunden, da sie manuell die Daten neuer oder ersetzter Karten eingeben müssen.

Derzeit liegt die durchschnittliche Ausfallrate von Karten bei 7,9 %. Im Vergleich dazu ist die Ausfallrate von Unternehmen, die das Lastschriftverfahren mit GoCardless nutzen, mit 2,9 % deutlich geringer. Das Lastschriftverfahren überwindet viele der Probleme, die mit physischen Zahlungsmethoden verbunden sind. Zudem bietet es Kunden die perfekte  Customer Experience.

Fehlgeschlagene Zahlungen erhöhen auch die Kundenabwanderungsrate von Unternehmen und können diese ungewollt um bis zu 30 % erhöhen. Dies kann besonders problematisch sein, da jeder Kunde, der abwandert, eine Quelle verlorener wiederkehrender Einnahmen ist. Das bedeutet, dass sowohl gegenwärtige als auch zukünftige Umsätze darunter leiden. Darüber hinaus ist die Abwanderungsrate von Abo-Unternehmen eine der wichtigsten Kennzahlen, da es bis zu 25-mal teurer ist, einen neuen Kunden zu akquirieren, als einen bestehenden Kunden zu halten. 

Das kostspielige Wiederherstellen fehlgeschlagener Zahlungen ist ein weiterer Nachteil fehlgeschlagener Zahlungen. Ein kürzlich veröffentlichtes Whitepaper von Forrester ergab, dass für mehr als zwei Drittel der B2B- und B2C-Unternehmen die Kosten für die Wiederherstellung 11 % oder mehr des durchschnittlichen Zahlungsvolumens ausmachen. 

Sicherheit und Vertrauen

Sicherheits- und Vertrauensaspekte von Online-Zahlungen sind aufgrund des erhöhten Betrugsaufkommens während der Pandemie relevanter denn je. 

Ein Forschungsbericht des IDC und GoCardless zeigt, dass das Lastschriftverfahren eine der sichersten Zahlungsarten für Kunden ist. Während die Regeln für nationale Garantien von Land zu Land unterschiedlich sind, schützen sie Kunden, indem sie es ihnen ermöglichen, ihr Geld sofort zurückzufordern.

Dazu heißt es in dem Bericht: „Das macht das Lastschriftverfahren schneller als Kreditkarten, bei denen es Monate dauern kann, eine betrügerische Transaktion zurückzufordern und zudem sicherer als Überweisungen und andere Push-Zahlungen, bei denen es keine Möglichkeit gibt, Gelder zurückzufordern, da die Haftung beim Kunden liegt.“

Fazit

Die Wahl der richtigen Auswahl an Zahlungsmethoden kann den Erfolg von Unternehmen erheblich steigern, da die Kundengewinnung und -bindung verbessert wird und administrative Vorgänge und Kosten reduziert werden können. 

Das Lastschriftverfahren ist im Vergleich zu anderen Methoden kostengünstig und wird sowohl von B2B- als auch von B2C-Kunden bevorzugt. Außerdem weist es, im Vergleich zu konkurrierenden Zahlungsmethoden, geringere Ausfallraten auf. Unternehmen sollten also das Einziehen von Zahlungen per Lastschrift forcieren.