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Sichere Zahlungsabwicklung online

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Zuletzt bearbeitetJan. 2022Lesezeit 2 min.

Auch wenn es wie ein relativ einfacher Prozess aussieht, ist die Annahme von Zahlungen im Internet ein komplexes Unterfangen, bei dem viele verschiedene Komponenten harmonisch zusammenarbeiten müssen. Als Inhaber eines Unternehmens sind Sie sich vielleicht nicht bewusst, was eigentlich passiert, wenn Sie eine Zahlung über Ihren Online-Shop annehmen. Die Mechanismen, die hinter der Zahlungsabwicklung stehen, sollten Sie jedoch kennen. Allein damit Sie mit Problemen umgehen können, falls welche auftreten. Erfahren Sie mehr über die Funktionsweise der Online-Zahlungsabwicklung in unserem Guide.

Was ist eine Online-Zahlungsabwicklung?

Wenn Sie Online-Zahlungen akzeptieren möchten, benötigen Sie drei wichtige Softwarekomponenten. Diese drei Komponenten arbeiten zusammen. Wenn auch nur eine von ihnen fehlt, funktioniert das gesamte System nicht mehr. Sehen wir uns mal die wichtigsten Komponenten an:

Zahlungsabwickler

Der Zahlungsabwickler verwaltet den Vorgang der Kartentransaktion, indem er die Informationen von der Kredit-/Debitkarte Ihres Kunden an Ihre Bank und die Bank des Kunden weiterleitet. Der Zahlungsabwickler kümmert sich um Fragen wie Kartenlimits, Gültigkeit der Kreditkarte, Sicherheit und so weiter. Wenn das Konto ausreichend gedeckt ist, wird die Transaktion genehmigt, und die Zahlung wird ausgeführt. In gewissem Sinne kann man sich den Zahlungsabwickler als eine Art Mittelsmann zwischen der Bank und dem Händler vorstellen.

Payment-Gateway

Das Payment-Gateway (auch Zahlungs-Gateway) ist im Wesentlichen eine Online-Version eines Kassengeräts, das die Verbindung zwischen Ihrer Website und dem Zahlungsabwickler herstellt. Außerdem können Zahlungs-Gateways dabei helfen, Ihr Händlerkonto mit Kredit-oder Debitkartenausstellern zu verbinden. Kurz gesagt, das Payment-Gateway kümmert sich um die technische Seite der Transaktion und stellt sicher, dass Sie die Zahlungen Ihrer Kunden empfangen können.

Händlerkonto

Das Händlerkonto ist eine spezielle Art von Bankkonto, das es Ihrem Unternehmen ermöglicht, Online-Zahlungen zu akzeptieren. Ohne ein Händlerkonto kann das Geld, das Ihre Kunden an Sie überwiesen haben, nirgendwo hinfließen. Sie haben zwar keinen direkten Zugriff auf das Konto selbst, aber die Gelder von Ihrem Händlerkonto werden innerhalb von ein oder zwei Werktagen automatisch auf Ihr Geschäftskonto überwiesen.

Einige Zahlungsabwicklung-Apps bieten eine Komplettlösung, die den Zahlungsabwickler, das Zahlungs-Gateway und das Händlerkonto in einem Paket zusammenfasst. In anderen Fällen werden das Payment-Gateway und das Händlerkonto mit einem Drittanbieter-Zahlungsabwickler kombiniert. Wenn Sie den Prozess so einfach wie möglich gestalten möchten, entscheiden Sie sich am besten für ein Online-Zahlungsabwicklungsunternehmen, das eine All-in-One-Lösung anbietet, wie etwa PayPal. 

Wie funktioniert eine Zahlungsabwicklung online?

Nachdem Sie nun wissen, wie die Online-Zahlungsabwicklung für Verkäufer funktioniert, wollen wir uns den eigentlichen Mechanismus dahinter genauer ansehen. An der Online-Zahlungsabwicklung sind acht verschiedene Parteien beteiligt: der Kunde, das Unternehmen (Sie), das Kreditkartennetz, der Zahlungsabwickler, das Zahlungs-Gateway, das Händlerkonto, die Bank des Kunden und Ihre Bank. Das Ganze funktioniert folgendermaßen:

  1. Zunächst wählt der Kunde einen Artikel aus, den er kaufen möchte, und schließt die Kaufabwicklung ab. Er entscheidet sich für die Zahlung per Kredit- oder Debitkarte und gibt seine Kartendaten auf Ihrer Zahlungsseite ein.

  2. Anschließend werden die Kartendaten an das Zahlungs-Gateway übermittelt. An diesem Punkt überträgt das Zahlungs-Gateway die Informationen an den Zahlungsabwickler.

  3. Der Zahlungsabwickler überträgt die Transaktionsdaten dann an das Kreditkartennetz und überprüft die Kreditkartendaten des Kunden.

  4. Sobald die Überprüfung abgeschlossen ist, beantragt das Kartennetz bei der kartenausgebenden Bank des Kunden die Genehmigung zur Freigabe der Mittel. Nachdem die kartenausgebende Bank bestätigt hat, dass das Konto ausreichend gedeckt ist, und überprüft hat, dass es sich nicht um eine betrügerische Transaktion handelt, übermittelt sie dem Kreditkartennetz eine Antwort, in der sie angibt, ob die Transaktion genehmigt wurde oder nicht.

  5. Diese Information wird dann an den Zahlungsabwickler weitergeleitet, der einen Geldtransfer von der ausstellenden Bank anfordert. Diese Gelder werden dann auf das Händlerkonto überwiesen, wo sie einige Tage lang verbleiben, bevor sie vom Zahlungsabwickler auf das Bankkonto des Unternehmens überwiesen werden.

Fazit

Und so funktioniert, kurz gesagt, die Online-Zahlungsabwicklung für kleine Unternehmen. Wenn Sie einen Zahlungsabwickler für Ihr Unternehmen auswählen, müssen Sie darauf achten, dass er gut zu Ihnen passt. Jede Branche hat eine etwas andere Art der Verwaltung von Online-Zahlungen - Softwareunternehmen haben wahrscheinlich etwas andere Bedürfnisse als z. B. Fertigungsunternehmen. Denken Sie also unbedingt über die spezifischen Anforderungen Ihres Unternehmens nach, bevor Sie sich für eine Zahlungsabwicklung-Apps entscheiden, mit der Sie zusammenarbeiten möchten.

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