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Was ist die European Payments Initiative?

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Zuletzt bearbeitetApr. 2022Lesezeit 2 min.

Die Jahre zwischen 2020 und 2030 sollen die digitale Dekade werden. Dies ist eines der Ziele der Europäischen Union (EU). Dabei stehen die Digitalisierung von Unternehmen und eine europäische digitale Infrastruktur ganz oben auf der Liste. 75 % der Unternehmen sollen bis zur nächsten Dekade Cloud Computing, Big Data und KI nutzen, so die Europäische Kommission.

Die European Payments Initiative, kurz EPI, soll den Weg dahin schaffen. Mit ihr soll ein einheitlicherZahlungsverkehr in Europa eingeführt werden, der auch aus Europa stammt. Lesen Sie in diesem Artikel, was die Ziele der EPI sind und wie sie umgesetzt werden soll.

Was bedeutet EPI?

EPI steht für European Payments Initiative. In dieser Initiative haben sich mehrere europäische Zahlungsdienstleister und Banken aus sieben Ländern zusammengeschlossen. Vorgestellt wurde das Konzept im Juli 2020; seit Dezember 2020 ist das Unternehmen EPI Interim Company SE eingetragen, das sich um die Einführung der EPI kümmern wird. Insgesamt gibt es 22 Shareholder.

Was sind die Ziele der European Payments Initiative?

Im Zuge der Schaffung einer grenzüberschreitenden digitalen Infrastruktur soll die EPI europaweite Zahlungen vereinheitlichen. Denn viele Händler und Verbraucher kritisieren die Hürden, die ihnen beim länderübergreifenden Zahlungsverkehr in den Weg gelegt werden.

Zwar sind Zahlungen in der EU bzw. im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) durch die Einführung des SEPA-Verfahrens bereits einfacher geworden. Doch an vielen Stellen hakt das System noch, wie beispielsweise im Falle vonSEPA-Diskriminierung. Zahlungen über Drittanbieter wie PayPal sind zwar möglich, sind jedoch keine europäische Lösung – der Konzern kommt aus den USA.

Dazu sollen Verbraucher und Händler dank der EPI gleichermaßen Vorteile haben. Aktuell liegen bei den meisten Zahlverfahren die Vorteile bzw. Risiken überwiegend auf der einen oder anderen Seite.

Martina Weimert, CEO der EPI Interim Company, sagte, dass die neu geplanten Zahlungsmittel ab 2022 verfügbar sein sollen. Fest etabliert haben soll sich die European Payments Initiative dann etwa 2025–2028.

Wie soll der EPI-Zahlungsverkehr umgesetzt werden?

Um den Zahlungsverkehr EU-weit noch mehr zu vereinheitlichen, sollen Verbraucher eine EPI-Bankkarte und ein digitales Portemonnaie bekommen. Die Karte würde alle bisherigen Systeme, wie beispielsweisedie Girocard, ablösen. Damit soll der Geldverkehr im Einzelhandel, bei Online-Bezahlungen und bei Bargeldabhebungen standardisiert werden. Außerdem würde das europäische Bezahlökosystem auf diesem Weg mit US-amerikanischen Konkurrenten wie VISA und Mastercard aufholen.

Sogar eine sofortige Immobilien-Finanzierung mit einem Klick soll per App möglich werden. Und auch die Europäische Zentralbank arbeitet an einem Beitrag zum EPI-Zahlungsverkehr: Sie will den digitalen Euro so bald wie möglich einführen.

Unterstützung bekommt die Initiative außerdem von G+D, einem deutschen Großkonzern für Bezahltechnologie sowie von Zahlungssoftware-Anbieter Netcetera. Die Umstellung auf die European Payments Initiative soll voraussichtlich mehrere Milliarden Euro kosten.

Ob und wann es tatsächlich zur Umsetzung der EPI kommt, ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Sicher ist jedoch, dass eine digitale Infrastruktur und ein europäisches Bezahlökosystem hoch oben auf der Liste der EU für diese Dekade steht.

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