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SEPA-Überweisung ausfüllen - So geht’s

Seit geraumer Zeit hört man überall davon: SEPA-Überweisungen. Diese Art von Überweisungen erleichtern nicht nur Überweisungen ins Ausland, sondern auch im Inland. Das SEPA (Single Euro Payments Area)-Verfahren ist seit 2015 verfügbar und wurde von der Europäischen Union in Zusammenarbeit mit dem European Payments Council ins Leben gerufen, um internationale Zahlungen in Euro zu vereinfachen.

Das SEPA-Netzwerk ermöglicht es Zahlungen in Euro zwischen zwei grenzüberschreitenden Bankkonten in der Eurozone zu senden und zu empfangen. Die Gebühren für eine SEPA-Überweisung sind dieselben wie bei üblichen Inlandsüberweisungen.

Doch SEPA-Überweisung ausfüllen – wie geht das eigentlich richtig? In diesem Artikel zeigen wir es Ihnen in 6 einfachen Schritten.

Wie füllt man eine SEPA-Überweisung aus?

In vielen Fällen kann es sein, dass Sie einen Vordruck bekommen haben. Alternativ können Sie das SEPA-Überweisungsformular online ausfüllen und ausdrucken. Oder Sie können die SEPA-Überweisung am PC ausfüllen und ausdrucken. In beiden Fällen müssen Sie anschließend zu Ihrer Bank und das Überweisungsformular einreichen, damit die SEPA-Zahlung getätigt werden kann. Es ist jedoch auch durchaus möglich eine SEPA-Überweisung online zu tätigen.

Um eine SEPA-Überweisung richtig auszufüllen, brauchen Sie den Namen des Empfängers, die IBAN und eventuell auch die BIC des Zahlungsempfängers. Nicht zu vergessen ist auch der Verwendungszweck, der aus bis zu 140 Zeichen bestehen kann.

Ausfüllhilfe SEPA-Überweisung

1. Name des Empfängers

Um die SEPA-Überweisung richtig auszufüllen, benötigen Sie zunächst den Namen des Empfängers. Bei vielen Vordrucken kann es sein, dass dieser bereits eingetragen ist.

Handelt es sich um eine Online-Überweisung, muss der Name des Empfängers in der Regel manuell eingetragen werden.

2. IBAN des Zahlungsempfängers angeben

Als Zweites benötigen Sie die IBAN des Zahlungsempfängers, die Sie im Idealfall auf der Rechnung oder den Vordrucken des Zahlungsempfängers finden können. Wenn das nicht der Fall sein sollte, müssen Sie den Empfänger direkt nach der IBAN fragen.

Die IBAN ist ein Bankkontenformat für Konten in den SEPA-Mitgliedsländern, das mit einem der Präfixe beginnt, die das Land angeben, in dem das Konto ansässig ist. Deutschland hat zum Beispiel das Präfix „DE”.

3. BIC des Kreditinstituts des Empfängers ausfüllen

Gleich wie die IBAN-Nummer, finden Sie auch der BIC auf der Rechnung des Zahlungsempfängers. Es kann passieren, dass der BIC weniger Stellen hat, als der Vordruck angibt. Keine Sorge, denn die Leerstellen können Sie ganz einfach nach hinten mit „X” auffüllen. Wenn die IBAN des Empfängers mit „DE” beginnt, können Sie auf die Angabe des BIC verzichten.

Wenn Sie die SEPA-Zahlung online tätigen, füllt das System in den meisten Fällen automatisch das BIC-Feld aus (soweit Sie die IBAN richtig eingegeben haben). 

4. Die eigene IBAN (Überweisungsträger SEPA) ausfüllen

Sollten Sie Ihre IBAN nicht auswendig kennen, finden Sie sie auf Ihren Kontoauszügen, auf der Rückseite Ihrer EC-Karte oder in Ihrem Online-Banking. Auf vielen Vordrucken ist die Schreibweise der IBAN in Vierer-Blöcke mit Leerstellen unterteilt, dies dient jedoch lediglich zur besseren Lesbarkeit. Tragen Sie die IBAN ohne Leerstellen in den Vordruck ein.

Bei einer Online-Überweisung ist das Eintragen der eigenen IBAN nicht notwendig.

5. Verwendungszweck ausfüllen

Wenn Sie einen Vordruck bekommen haben, ist die Wahrscheinlichkeit relativ groß, dass der Verwendungszweck (max. 140 Zeichen) bereits angegeben ist. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen Sie diesen selbst ausfüllen. Beachten Sie, dass viele Empfänger einen Verwendungszweck angeben, welchen Sie für die Überweisung verwenden sollen. Diesen finden Sie auf der Rechnung oder auf dem Lieferformular. Alternativ können Sie den Empfänger nach dem Verwendungszweck fragen.

Bei Überweisungen, die online getätigt werden, müssen Sie den Verwendungszweck immer selbst ausfüllen. Der Verwendungszweck ist auf 140 Zeichen begrenzt und es sind keine Sonderzeichen erlaubt.

6. Überweisungsbetrag angeben

Ähnlich wie beim Namen und beim Verwendungszweck, kann es bei Vordrucken sein, dass der Überweisungsbetrag bereits ausgefüllt ist. Sollte dies nicht der Fall sein, füllen Sie den Betrag, den Sie überweisen möchten, selbst aus.

Bei Online-Überweisungen müssen Sie den Überweisungsbetrag immer selbst angeben.

Und das war es auch schon: SEPA-Überweisung ausfüllen leicht gemacht. Wie Sie sehen, können Sie die Überweisung ganz leicht in 6 Schritten ausfüllen. In einigen Fällen wird die Überweisung sofort ausgeführt und ist nur wenige Minuten später auf dem Konto des Empfängers sichtbar. Ein Vorteil, wenn man bedenkt, dass neben einer großen Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten, auch Schnelligkeit im Trend liegt. In anderen Fällen, insbesondere bei SEPA-Überweisungen ins Ausland kann es bis zu einem Werktag dauern.

Möchten Sie noch mehr über SEPA-Überweisungen erfahren? Dann sehen Sie sich unser Handbuch zu SEPA an. 

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