Das bedeutet der Brexit für GoCardless – und unsere Kunden

Auch wenn die Brexit-Verhandlung noch nicht vollzogen ist, sind wir bei GoCardless auf jedes Ergebnis vorbereitet. Wir verfolgen weiterhin unsere Mission, ein globales Netzwerk für Bank-zu-Bank-Zahlungen aufzubauen, so dass Unternehmen auf der ganzen Welt Zahlungen von überall aus und in jeder Währung einziehen können.


Dies ist eine Übersetzung des Original-Blogs, der von Ahmed Badr, Leiter der Rechtsabteilung von GoCardless, veröffentlicht wurde.

Auch wenn die Brexit-Verhandlungen noch nicht in trockenen Tüchern sind, ist GoCardless auf jedes Ergebnis vorbereitet.

Was auch immer am 29. März 2019 geschehen wird, wir werden weiterhin in der Lage sein, Zahlungen für Unternehmen mit Sitz in der EU zu verarbeiten.

  • Sollte das Vereinigte Königreich, ein vollständig ratifiziertes Abkommen mit der EU schließen, das eine Übergangsphase vorsieht, wird GoCardless weiterhin gemäß unserer FCA-Lizenz Zahlungen im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) nach den Regeln des Europäischen Passes für Finanzdienstleistungen abwickeln können.

  • Sollte es zum harten Brexit oder zum No-Deal-Brexit kommen, werden wir unsere juristische Einheit in Frankreich für die Zusammenarbeit mit Kunden im EWR einsetzen.

Dies dürfte keine negativen Auswirkungen auf unseren Service haben. Wir arbeiten intensiv daran, die Störungen für unsere Kunden, deren Kunden und unsere Partner so gering wie möglich zu halten.

Als Folge des Brexits müssen wir möglicherweise kleine Änderungen an unseren Verträgen vornehmen, z. B. um klarzustellen, welche GoCardless-Einheit Ihnen gesetzlich geregelte Dienstleistungen anbietet. Sollte dies erforderlich sein, werden wir uns vorab mit den Betroffenen in Verbindung setzen.

Was bedeutet dies für das SEPA-Lastschriftverfahren bei GoCardless?

GoCardless bietet Kunden die Möglichkeit, Zahlungen aus dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA, Single Euro Payments Area) über das SEPA-Lastschriftverfahren einzuziehen.

Während der Übergangsphase wird das Vereinigte Königreich sehr wahrscheinlich weiterhin Zugang zum SEPA-Lastschriftverfahren haben: Daher dürften keine Änderungen erforderlich sein, um SEPA-Zahlungen während dieses Zeitraums verarbeiten zu können.

Der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum umfasst eine Reihe von Nicht-EU-Ländern und -Gebieten. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass das Vereinigte Königreich keinen Zugang zum SEPA-Lastschriftverfahren behält, werden wir Maßnahmen ergreifen und sicherstellen, dass wir SEPA-Zahlungen weiterhin verarbeiten können –, durch die Zusammenarbeit mit einer Bank, die Zugang zum SEPA-Lastschriftverfahren hat.

Unsere Verpflichtungen gegenüber Europa – und darüber hinaus

Wie Hiroki, unser CEO, bereits 2016 erläuterte, hat der Brexit unsere Strategie nicht verändert, sondern beschleunigt.

Wir verfolgen weiterhin unsere Mission, ein globales Netzwerk für Bank-zu-Bank-Zahlungen aufzubauen, so dass Unternehmen auf der ganzen Welt Zahlungen von überall aus und in jeder Währung einziehen können.

In diesem Jahr haben wir neue Geschäftsstellen in Paris und Melbourne eröffnet, das Lastschriftverfahren von Dänemark, Australien und Neuseeland integriert und unsere Partnerschaft mit der Unternehmenssoftware Xero international ausgebaut.

Unternehmen in 30 Ländern, einschließlich in Kanada und Neuseeland, haben nun über GoCardless Zugang zum Lastschriftverfahren und nutzen eines unserer 6 länderspezifischen Lastschriftverfahren (insgesamt werden 28 Länder abdeckt). Hinter den Kulissen sind wir stolz darauf, über 35 verschiedene Nationalitäten im GoCardless-Team zu zählen. Was auch immer der Brexit bringt, wir werden unser buntes, internationales Team erweitern, um unsere globale Mission zu erfüllen.

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