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Was ist das Freemium-Modell?

Das Freemium-Modell ist ein Geschäftsmodell, bei dem ein Basisprodukt kostenlos angeboten wird, während die Vollversion und sämtliche Erweiterungen kostenpflichtig sind. Die Bezeichnung ist ein Kunstwort aus dem Englischen, dass aus dem Wort free (kostenlos) und dem Wort premium zusammengesetzt ist.

Was sind Vorteile des Freemium-Modells?

1. Ihre Kunden wissen nicht immer, was sie brauchen

In manchen Fällen wird erst durch ein Angebot eine Nachfrage erzeugt. Ende des letzten Jahrtausends hätten wahrscheinlich nur wenige Menschen den Wunsch nach einem internetfähigen Handy geäußert – erst als Smartphones auf den Markt kamen und sich die unzähligen Möglichkeiten offenbarten, entstand eine große Nachfrage nach dem Produkt. Ähnlich geht es vielen Online-Anbietern: Bevor es beispielsweise den Filehosting-Anbieter Dropbox gab, war vielen nicht bewusst, welche Vorteile es bietet, von überall aus auf Dateien zugreifen zu können. Somit kann es Vorteile haben, einen Service kostenlos zur Verfügung zu stellen, damit Kunden den Nutzen kennenlernen.

2. Die Menge macht‘s

Wenn Sie einen Service kostenlos zur Verfügung stellen, dann erreichen Se mehr Menschen, als wenn Sie einen unbekannten Service kostenpflichtig anbieten. Ihre Kunden können Ihren Dienst kostenlos ausprobieren und sich dann für oder gegen das Produkt entscheiden. Wenn Sie mit Ihrem Produkt sehr viele Menschen ansprechen, lohnt sich ein kostenloses Angebot bereits, selbst wenn nur ein kleiner Teil Ihrer Gratis-Nutzer entscheidet, zu Premium-Nutzern zu werden. Wie es bereits der CEO von Evernote ausdrückte: „Der einfachste Weg, eine Million Menschen dazu zu bewegen, für etwas zu zahlen, ist es, eine Milliarde Menschen dazu zu bringen, es zu nutzen.“

3. Ein besseres Produkt dank Gratis-Nutzern

Wenn Sie Ihr Produkt gerade erst neu auf den Markt bringen, ist es möglich, dass verschiedene Details noch nicht perfekt sind. Ihre Gratisnutzer können Ihnen dabei helfen, diese Kleinigkeiten aufzuspüren und zu verbessern. Das funktioniert jedoch nur bei kleinen Fehlern, wenn Ihr Produkt große Mängel aufweist, werden Sie auch Ihre Gratis-Nutzer verschrecken.

Viele Produkte leben außerdem von der Anzahl der Nutzer. Anbieter wie Dating-Plattformen oder LinkedIn existieren nur dadurch, dass sie viele Nutzer haben. So kann die Anzahl Ihrer Nutzer ebenfalls dazu beitragen, dass das Produkt besser wird und somit von weiteren Personen angenommen wird.

Was sind Nachteile des Freemium-Modells?

1. Eine Balance zu finden, kann schwierig sein

Es kann sich als kompliziert erweisen, die richtige Balance zwischen dem kostenlosen und dem kostenpflichtigen Angebot zu finden – gerade bei neuen Produkten, wenn Sie noch keinerlei Wissen über das Nutzerverhalten haben. Wenn Ihre Gratisversion zu viele Features zulässt, werden sich möglicherweise nur wenige Nutzer für einen Kauf entscheiden. Wenn sie andererseits kaum Möglichkeiten bietet, lohnt es sich für Neukunden auch nicht, das Produkt zu testen und die Nutzer bleiben ganz aus. Wenn Sie also merken, dass eine Gratisversion für Ihr Produkt nicht angemessen ist, dann scheuen Sie sich nicht davor, sie wieder abzuschaffen.

2. Freemium kann teuer werden

Wenn Sie Freemium für ein reines Geschäftsmodell halten und nicht den Marketing-Wert sehen, kann schnell das böse Erwachen kommen: Die Gratisnutzer verursachen nur zusätzliche Kosten, während das gesamte Unternehmen von den Premium-Nutzern getragen wird. Natürlich benötigen Sie auch Kundenservice und Speicherplatz für die Gratiskunden und die Kosten sollten Sie auf jeden Fall genau im Auge behalten. Für den Fall, dass Freemium sich im Vergleich mit anderen Marketing-Strategien nicht rentiert, ist womöglich eine andere Herangehensweise für Sie geeignet.

3. Kostenlose Produkte haben für Kunden oft einen geringen Wert

Der Preis hilft Kunden dabei, den Wert eines Produktes besser einzuschätzen. Wenn Ihr Produkt also gratis ist, kann das auch potenziellen Kunden suggerieren, dass das Produkt an sich nichts wert ist. Deshalb müssen Sie sich in der Freemium-Welt nicht nur gegenüber dem Wettbewerb, sondern auch gegenüber Ihrer eigenen Gratisversion positionieren und herausstellen, was die Premium-Version im Vergleich zur Gratisversion so besonders macht.

Beispiele für das Freemium-Modell

Viele Software-Anbieter nutzen das Freemium-Modell auf verschiedene Art. Der Musik-Streaming-Dienst Spotify bietet beispielsweise eine Version des Programms mit Werbung in der Playlist kostenlos an. Um ungestört Musik hören zu können, muss man jedoch auf die kostenpflichtige Vollversion umsteigen. Ein weiteres Beispiel für das Freemium-Modell ist der Filehosting-Dienst Dropbox: Sie können kostenlos Dateien speichern und von überall darauf zugreifen, jedoch nur bis zu einer gewissen Größe. Wenn Sie mehr als zwei Gigabyte speichern möchten. Müssen Sie ein Upgrade auf ein kostenpflichtiges Abonnement durchführen. Auch der Internetriese Amazon ist ein Freemium-Anbieter. Ein Konto anzulegen, ist kostenlos, aber mit dem kostenpflichtigen Angebot Amazon Prime können Sie nicht nur Ihre Bestellungen innerhalb von zwei Tagen erhalten, sondern Sie haben auch Zugriff auf Filme, Serien und Musik und können über Amazon Reading monatlich E-Books leihen.

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