Push- vs. Pull-Zahlungen einfach erklärt.

Als Unternehmen erhalten Sie regelmäßig Zahlungen von Ihren Kunden, die ihre Rechnungen begleichen. Alle Zahlungsmethoden fallen dabei entweder in die Kategorie der „Push-“ oder der „Pull-Zahlungen“. Aber was ist der Unterschied der beiden Zahlungsmethoden? Und was hat das mit Ihrem Cashflow zu tun?


Der Cashflow ist das Herz Ihres Unternehmens

Der Cashflow muss, wie ein Herz, ständig überwacht und in Schwung gehalten werden. Denn pumpt der Cashflow nicht regelmäßig Geld in Ihr Unternehmen, bleiben auch alle anderen Systeme der Firma stehen: Sie können zum Beispiel keine neuen Waren bestellen oder Ihre Mitarbeiter bezahlen. Die Aufrechterhaltung eines stabilen Cashflows hat darum für jedes Unternehmen oberste Priorität. Dabei hängt ein konstanter Cashflow auch mit den Zahlungsmethoden Ihrer Kunden zusammen, die diesen positiv oder negativ beeinflussen können.

Was sind Push-Zahlungen?

Eine Push-Zahlung bedeutet, dass Ihre Kunden Ihnen das Geld, das sie Ihnen schulden, aktiv schicken müssen. Sie, als Unternehmen, müssen diese Zahlung zuvor aktiv anfordern. Übliche Beispiele für Push-Zahlungen sind Bargeld, Schecks und direkte Banküberweisungen. Push-Zahlungen sind außerdem in der Regel die einzige Option für die Überweisung von Einmalzahlungen, mit sehr hohen Beträgen.

Vertrauen Sie nicht auf Ihr Glück

Die Nachteile liegen auf der Hand: Sie müssen die Zahlung – und den Zeitpunkt der Zahlung – machtlos Ihren Kunden überlassen. Denn selbst wenn Ihre Kunden zugestimmt haben, Sie zu bezahlen, müssen sie daran denken, die Zahlung zu tätigen. Vergessen Ihre Kunden das Begleichen der Rechnung oder zögern sie die Zahlung heraus, leidet der Cashflow Ihres Unternehmens darunter.

Was sind Pull-Zahlungen?

Eine Pull-Zahlung bedeutet hingegen, dass Ihr Unternehmen den Rechnungsbetrag von Ihren Kunden einziehen kann. Dies passiert natürlich auf Basis bereits bestehender Vereinbarungen zwischen Ihnen und Ihren Kunden. Zu den Pull-Zahlungen zählen im Allgemeinen das Lastschriftverfahren, die Continuous Payment Authority und einige digitale Geldbörsen.

Behalten Sie die Kontrolle

Pull-Zahlungen geben Ihnen als Unternehmen mehr Kontrolle darüber, wann Zahlungen stattfinden. Hierdurch wird der Cashflow in Ihrem Unternehmen gesichert und eine bessere Planbarkeit sichergestellt. Pull-Zahlungen sind besonders dann nützlich, wenn sie regelmäßig Rechnungen mit unterschiedlichen Beträgen an Ihre festen Kunden stellen.

Fazit

Bei Push-Zahlungen, wie Bargeld und Überweisungen, müssen Ihre Kunden das Geld aktiv an Sie senden. Bei Pull-Zahlungen (einschließlich Lastschriftverfahren) können Sie das Geld selbst einziehen.

Pull-Zahlungen bieten Ihnen, im Vergleich zu Push-Zahlungen, also ein viel höheres Maß an Kontrolle – und halten Ihren Cashflow stabil und vorhersehbar.

Sie möchten noch mehr Informationen? Unsere Experten beraten Sie gerne!

Wechseln Sie noch heute zu Pull-Zahlungen und machen Sie sich nie wieder Sorgen um Ihren Cashflow – mit der digitalen Lastschriftlösung von GoCardless.

Aktuelle Tipps von unseren Experten

Was ist Strong Customer Authentication (SCA)? (in 2 Minuten)

Was ist Strong Customer Authentication (SCA) und was bedeutet es für Händler in Europa?

Sicherheit vs. Komfort beim Bezahlen: Was ist für Kunden beim Online-Einkauf am wichtigsten?

Die Strong Customer Authentication (SCA) tritt am 14. September diesen Jahres in Kraft und bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene für Online-Einkäufe – und somit auch einen komlexeren Bezahlprozess. Wie werden die Kunden darauf reagieren? Wir haben 4.000 Menschen in 4 Märkten dazu befragt.

Die versteckten Gefahren einer selbst verwalteten Lastschriftlösung

Finden Sie heraus, ob Ihre derzeitige, selbst verwaltete Lastschriftlösung den sich ändernden Anforderungen Ihrer Kunden in den nächsten Jahren gewachsen ist. Und was Sie schon jetzt tun können.

Alle Tipps sehen


GoCardless Handbuch

Ausführliche Information zum Lastschriftverfahren